Mission Durchmarsch: MTV Jever fiebert dem Regionalliga-Auftakt entgegen.

von Dr. Michael Rudolph

Jever – Es kribbelt. Seit Wochen, ja eigentlich seit Monaten, warten unsere Jungs auf diesen Moment: den Start in die Regionalliga Nord. Endlich ist es soweit! Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss für unsere „Mission Durchmarsch“ – und gleich ein Doppelspieltag in Brandenburg und Berlin sorgt dafür, dass die Latte von Beginn an hoch liegt.

Am Freitag geht es los: Koffer packen, in den Mannschaftsbus steigen, Richtung Hauptstadt rollen. In Reinickendorf beziehen wir unser Hotel, und natürlich darf eine letzte Trainingseinheit nicht fehlen – mit den Original-Bällen unserer Gegner, versteht sich. Wir haben an jedem Detail gefeilt, an jedem Schlag gearbeitet, die Köpfe eingeschworen. Jeder im Team weiß: Gleich zum Auftakt geht es um alles.

Denn am Samstag wartet mit dem SV Motor Falkensee ein echter Brocken. Einer der Favoriten auf den Aufstieg, eine Truppe mit Spielern, deren TTR-Werte in der Liga ihresgleichen suchen. „Das ist gleich ein Endspiel“, sage ich nicht ohne Grund. Aber genau das ist es, was wir wollen: das Maximum, die Herausforderung, das Duell auf Augenhöhe. Hier entscheidet nicht nur die Technik – hier entscheiden Leidenschaft, Mut und der unbändige Wille, das erste Ausrufezeichen zu setzen.

Und glaubt mir: Unsere Jungs sind bereit! Mit Nicolas Burgos, Adrian Dugiel und Dominykas Samoulis haben wir drei Neuzugänge, die Qualität und internationales Flair mitbringen. Dazu unsere bewährten Stützen Rimas Lesiv, Bennet Robben und natürlich Kapitän Janek Hinrichs, die das Rückgrat unserer Mannschaft bilden. Selbst Milad Abedinian, offiziell in der Reserve gemeldet, steht als Joker parat. Wir sind variabel, wir sind hungrig – und wir werden von Spiel zu Spiel entscheiden, welches Quartett an die Tische geht.

Am Sonntag geht es dann in Berlin weiter, und auch dort wollen wir keine Punkte liegen lassen. Sicher ist: Die ersten beiden Wochenenden sind richtungsweisend, vielleicht entscheidet sich hier schon, ob unser Traum vom Durchmarsch Realität werden kann.

Aber eins ist genauso sicher: Wir sind nicht nach Berlin gefahren, um uns zu verstecken. Wir wollen zeigen, was in uns steckt. Wir wollen kämpfen, anfeuern, jubeln – und am Ende stolz die Heimreise antreten. Die Mission 3. Bundesliga beginnt jetzt. Und wir sind bereit.

 

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