MTV Jever – Hertha BSC 9:1

von Janek Hinrichs

Wenn ich auf unser letztes Punktspiel des Jahres zurückblicke, fällt mir vor allem ein Wort ein: Dankbarkeit. Nicht nur für den klaren 9:1-Erfolg gegen Hertha BSC, sondern auch für die besondere Stimmung, die diesen Abend in der Halle getragen hat. Für uns als Mannschaft war dieser Jahresabschluss ein richtig versöhnlicher Moment – und ein Statement, dass wir bereit sind für die Rückrunde.

Ein Start nach Maß

Schon die Doppel haben uns den Weg geebnet. Nicolas Burgos und Bennet Robben, ebenso wie Adrian Dugiel und Rimas Lesiv, ließen – bis auf jeweils einen Satz – nichts anbrennen. Man hat gemerkt, dass alle hochkonzentriert waren und wir diesen letzten Auftritt 2025 unbedingt positiv gestalten wollten.

Nico Burgos – sportlich überragend und Publikumsmagnet

Ein echtes Highlight war natürlich der Auftritt von Nicolas Burgos, unserem Olympia-Teilnehmer. Für mich persönlich war es beeindruckend zu sehen, wie souverän er agierte: Zwei klare 3:0-Siege, absolute Dominanz in jeder Rallye.

Aber fast noch schöner war, was neben der Box passierte: Jugendliche aus dem Verein standen Schlange für Selfies und Autogramme, und Nico nahm sich für jeden Zeit. Solche Momente zeigen, wie wertvoll er auch abseits der sportlichen Leistung für den Verein ist.

Konzentration bis zum Schluss – mit einem kleinen Wermutstropfen

In den Einzeln ließen wir kaum etwas liegen. Nur Rimas musste sich einmal geschlagen geben. Ansonsten waren alle Partien fest in unserer Hand. Das Ergebnis spiegelt tatsächlich recht gut wider, wie kontrolliert wir aufgetreten sind.

Für unseren Manager Michael Rudolph war es zudem ein Spiel mit Nostalgie-Faktor – schließlich spielte er früher selbst für Hertha. Umso angenehmer war es, dass die Berliner eine sympathische Truppe mitgebracht haben.

Schon der Blick nach vorn – Verstärkungen und Rückrunde

Auch wenn jetzt erstmal die wohlverdiente Weihnachtspause ansteht, weiß ich, dass wir als Team richtig gut für die Rückrunde gerüstet sind. Mit Mats Källberg, Abdullah Yigenler und Abdel-Kader Salifou bekommen wir zusätzliche Breite und Qualität. Der enge Terminkalender wird uns fordern – umso besser, solche Optionen zu haben.

Und eines steht fest: Die Rückrunde wird spannend. Tabellenführer Falkensee hat ebenfalls stark nachgelegt. Wir werden alles investieren müssen, um weiter oben mitzuspielen.

Fazit

Für mich als Mannschaftsführer war dieses 9:1 mehr als ein Sieg. Es war ein Zeichen: Wir sind stabil, wir sind entschlossen – und wir wachsen weiter zusammen.
Jetzt gönnen wir uns ein paar ruhige Tage, bevor wir im Januar wieder angreifen – dann erneut mit Nicolas Burgos beim Heimspiel gegen Arminia Hannover.

 

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