„Echter Jugend-Spitzenhandball“

Die HG Jever/Schortens feierte in der weiblichen C-Jugend den ersten Platz. Gastgeber landete dreimal ganz vorne.

VON KEVIN RITTER
WILHELMSHAVEN – Den 20. Fo­rum­Cup fu?r Nachwuchs­ Handballer veranstalteten HSG und JSG Wilhelmshaven am Wochenende. Und Koordi­nator Wolf Deußen zufolge ist „das Turnier sehr gut gelau­fen“. Er zeigte sich ob der hundertprozentigen Starter­fu?llung der Mannschaften u?beraus zufrieden. Besonders freuten ihn dazu die Turnier­ siege der JSG Wilhelmshaven in beiden E-­Jugend­-Klassen. Einen ersten Platz gab es in der weiblichen C­-Jugend auch fu?r die HG Jever/Schortens zu bejubeln.
In fu?nf Wilhelmshavener Sporthallen war fu?r die Zu­schauer einiges zu sehen. Wa?hrend Deußen von mit­ unter „echtem Jugend­Spit­zenhandball“ sprach, be­zeichnete Helmut Schuir­mann von der Handballregion Friesland/Wittmund/Wil­helmshaven das Spielniveau als „teilweise sehr gut“. Aller­dings, sagte er, „sind natu?rlich auch Mannschaften dabei, die noch in den Anfangsstadien sind“. Fu?r die Vertreter aus der Region gab es in den mit zahlreichen Auswahlteams besetzten Teilnehmerfeldern den einen oder anderen Ho?­hepunkt. So u?berzeugte etwa die weibliche C­Jugend der HG Jever/Schortens, die mit insgesamt fu?nf Siegen bei nur einem Remis ihre Konkurrenz souvera?n gewann. Auch der Gastgeber freute sich u?ber drei Turniersiege. Neben den ersten Pla?tzen bei den E­-Ju­gendlichen landete die ma?nn­liche B-Jugend ganz vorn. Der Oberliga­-Spitzenreiter ließ dabei sogar zwei Auswahl­teams des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) hinter sich.
Etwas weniger gut lief es dagegen fu?r die D­-Jugend­-mannschaften der HG. Jever /Schortens. Bei den Jungs lie­ge das, erkla?rte Trainer Cars­ten Schimkus, zum einen an der Weihnachtspause und zu­ dem daran, dass die Konkur­renz so stark sei. Wichtig sei ihm jedoch, dass seine Schu?tzlinge „Erfahrung krie­gen und sehen, wie gute Mannschaften spielen. Und dass sie den Spaß dabei ha­ben“, fu?gte er an. So ließ sich der siebte Platz letztlich gut verschmerzen.
Sven Swoch, Coach der D­ II­ Ma?dchen der HG, haderte dagegen ein wenig mit dem fu?r sein Team unglu?cklichen Ha?ndchen der Losfee. „Als zweite Mannschaft mit drei Auswahlmannschaften in der Gruppe haben wir Pech ge­habt“, erkla?rte er. Ganz a?hn­lich beurteilten es seine Spielerinnen. Den Mut ließen sie sich indes nicht nehmen. So erkla?rte Fenja Elderts wa?hrend der schwierigen Vorrun­de: „Am Ende kommen die Nicht­-Auswahlmannschaften und da werden wir richtig auf­holen.“ In der Tat zeigte sich die Mannschaft in der Platzierungsrunde erfolgreicher: Nach einem Sieg und einem Remis sicherte sie sich Rang zehn. Erster wurde die u?berra­gende Sieben von der KRAGE (Kreisarbeitsgemeinschaft) Bremer Umland, die alle ihre Spiele gewann. „Das war eine tolle Sache “, zog Deußen ab­ schließend Bilanz. Im kom­menden Jahr wird der die Ver­antwortung „nach 20 Jahren in andere Ha?nde abgeben“.

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