„Ich bin ja nur so stark, wie ich angespielt werde“
JEVER/EVA – über Schiedsrichterentscheidungen lässt sich bekanntlich immer streiten. In der Sporthalle ander Jahnstraße war es im Handball-Verbandsligaspiel der HG Jever/ Schortens das Publikum, dass einige Urteile anzweifelte. Insgesamt gab es nämlich 16 Siebenmeter und 13 Zeitstrafen in der Partie gegen den TSV Bremervörde II am Sonnabend.
Der TSV-Trainer Jörg Muszynski fand diese Strafen „viel zu überzogen“. Und vom Spiel insgesamt mit dem Endergebnis 35:21 ist er sehr enttäuscht: „Unsere Abwehr war viel zu offen und zu passiv. Die Partie war eigentlich schon nach der Halbzeit entschieden.“
Ein Lächeln erschien hingegen auf dem Gesicht von HG-Coach Hero Dirks: „Das
war eine tolle Mannschaftsleistung, einfach richtig schöner Handball.“ Von den Zeitstrafen hätte sich sein Team nicht durcheinanderbringen lassen. Trotzdem fand Dirks es schwierig, sich auf die vielen Strafen einzustellen. „Es ist nun mal ein Sport mit Körperkontakt“, resümierte er.
Der erste Weg des Torschützen des Tages Jan Bergmann ging zu seiner Schwes-
ter Deike. Freudestrahlend umarmten sich die beiden. Doch Jan Bergmann kommentierte bescheiden: „Ich bin ja nur so stark wie ich angespielt werde.“ Und auch Sebastian Keib, der für die HG sieben Mal punktete blickte glücklich drein: „Wir haben unser Spiel bis zum Ende durchgezogen und mit unseren Spielzügen gezeigt was wir können.“