Platzt der Knoten in Hamburg?

Mit einem guten Gefühl reist der Tischtennis-Regionalligist am Wochenende zum Koppel-Pflichtspiel gegen Poppenbüttel und Ahrensburg/Großhansdorf nach Hamburg. Nachdem beide Gegner im November an heimischen Tischen recht sicher beherrscht wurden, sollen nun auch auswärts Punkte eingefahren werden – am besten alle vier! Immerhin wartet der Aufsteiger aus Friesland weiter auf den ersten Rückrundensieg, im Jahr 2015 stehen bislang nur zwei Remis bei drei Niederlagen zu Buche. Schon am Samstag (18 Uhr) beim SC Poppenbüttel soll der Knoten endlich platzen: Der SCP liegt gleichauf mit Ahrensburg/ Großhansdorf mit 5:21 Punkten schon leicht abgeschlagen am Tabellenende und kam zuletzt in Bolzum mit 1:9 unter die Räder. Da neben dem „Stand-by-Spieler“ Kay-Andrew Greil auch die nominelle Nummer zwei Sebastian Door nicht mehr mitwirkt, liefen die Nordhamburger immer wieder ersatzgeschwächt auf. Insgesamt wurden bisher stolze zehn Spieler eingesetzt, der Ex-MTVer Konstantin Dimitriou sammelte dabei mit vier Einsätzen die meisten Fleißpunkte und überzeugte mit 4:1 Siegen auch sportlich. Von den Stammkräften weist einzig Spitzenspieler Frank Sternal mit 3:1 eine positive Rückrundenbilanz auf, machte aber auch nur die Hälfte der Spiele mit. Jevers Topmann Kiryl Barabanov dürfte derweil vor allem auf die Partie gegen SCP-Zweier Alexander Kellert brennen, dem er im Hinspiel etwas überraschend unterlag. Vor den Toren Hansestadt wartet am Sonntag (12 Uhr) dann die TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf auf das MTV-Sextett. Die Stormarner sind nach einer schwachen Hinserie ebenfalls weiterhin akut abstiegsbedroht, kamen aber zunächst recht gut aus der Winterpause. Einem unglücklichen 7:9 gegen Celle ließ das Team um Spielertrainer Daniel Schildhauer einen 9:4-Kantersieg folgen – ausgerechnet im Lokalderby gegen den Tabellennachbarn Poppenbüttel. Mit zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Borsum und Bolzum endete der kurze Aufschwung zwar abrupt, gerade im oberen und mittleren Paarkreuz tankten die Schleswig-Holsteiner aber reichlich Selbstbewusstsein. Einser Schildhauer und die Nummer zwei Karsten Willhöft weisen zusammen eine positive Bilanz auf und dürften Barabanov und dem zuletzt vom Pech verfolgten Philipp Flörke alles abverlangen. Auch in der Mitte müssen sich Kai-Enno Kleffel und Sven Brockmüller als Gegner von Niko Marek und Marek Janssen keineswegs verstecken. Einzig im hinteren Paarkreuz lief es bei der TTG noch nicht rund, Marc Mussäus und Jonathan Dietrich warten beide noch auf den ersten Einzelerfolg der Rückrunde – hier sind Florian Laskowski und Fabian Pfaffe schon ein wenig unter Zugzwang. Wenn es den MTV-Assen gelingt, sich an beiden Tagen über konzentrierte Doppelleistungen in die Partie zu spielen, sind tatsächlich zwei Siege denkbar – ausreichend Qualität dafür ist vorhanden!

Zurück

Wir danken unseren Sponsoren und Unterstützern