Sensationeller Erfolg der Damen in Hundsmühlen

Als Tabellen achter (Relegationsplatz), fuhr man am Freitag zum klar favorisiertem Hundsmühler TV II mit der Einstellung im Gepäck, das man sich so teuer wie möglich verkaufen wollte und eine drohende Niederlage so knapp wie möglich halten wollte, oder eventuell sogar den Traum von mindestens einen Punkt verwirklichen wollte. Hatte man doch in der vergangenen Saison zwei derbe Niederlagen mit 2:8 und 3:8 einstecken müssen, sah man dem erneuten aufeinander Treffen realistisch in die Augen und man wollte alles geben und um jeden Ball kämpfen, um vielleicht doch das unmögliche möglich zu machen. Wer unsere Damen kennt, der weis, dass dies nicht nur Sprüche sind, sondern die Kampfkraft unserer Damen schon fast legendär ist. Die Eingangsdoppel begannen dementsprechend auch direkt mit Vollgas und Mareike und Monika konnten die ersten beiden Sätze direkt für sich verbuchen, hatten aber dann in Satz drei und vier einen vermeidbaren Einbruch und verloren diese doch ziemlich deutlich. Also musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Leider ging dieser, trotz des besagten Kampfgeistes unsere Damen, denkbar knapp an die Hundsmühler Damen. Aber es gab ja noch das „Traumdoppel“ Lea und Anika, die ebenfalls furios begannen und leider den ersten Satz 19:21 abgeben mussten. (mehr Zahlen gab es auch nicht auf der Zähltafel J) Die Sätze zwei bis vier konnten sie dann allerdings mit furiosen Ballwechseln (die Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus) für sich entscheiden. Zwischenstand:1:1 Die Einzel begannen wie die Doppel mit Kampf und dem Willen zu siegen. Leider war Mareike gegen eine grandios aufspielende Helga Behrmann trotzdem chancenlos und musste dieser nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren. Aber es gab ja noch Monika, die wieder einmal durch ihre unnachahmliche Willenskraft ihr Spiel gegen Claudia Bonhagen nach vier Sätzen nach Hause brachte. Zwischenstand:2:2 Danach kamen die mitgereisten Fans und vor allem Coach Kalle nicht mehr aus dem Staunen heraus. Nun lief es bei allen Jeveraner Damen wie „geschnitten Brot“ und man gab kein mehr Spiel ab. Monika und Mareike brachten ihre Spiele sicher nach Hause, wenn auch hier und da mit einigen, wenigen Konzentrationsschwächen. Anika, die endlich bei den Damen angekommen ist, musste zwar in ihrem ersten Einzel bis in den fünften Satz, hatte aber die Nerven dieses Spiel nach Jever zu holen. Auch im zweiten Einzel eine überragende Anika, die mit Übersicht und Köpfen (und Bewegung J) und mit vielen tollen Ballwechseln im vierten Satz einen erneuten Punkt für die Damen einfuhr. Hier konnte Coach und Betreuer Kalle feststellen, das Anika, als ehemalige Spielerin seiner Mädchenmannschaft, die dieser ebenfalls lange Jahre betreute, sich stark verbessert hat und sich das Training unter ihm, ausgezahlt hat. Den Schlusspunkt im Spiel setzte eine gut gelaunte Lea, die sichtlich Spaß am Tischtennis hatte. Durch ihr sicheres Blockspiel brachte sie ihre Gegnerinnen zeitweise schier zur Verzweiflung und konnte auch durch viele Angriffsbälle punkten. Ihre Spiele brachte sie alle sicher nach Hause und konnte ebenfalls den Schlusspunkt zum 8:2 Erfolg im Spiel gegen Kristina Haaf setzten(11:7, 11:8, 11:6). Endstand: 8:2 für Jevers Damen Ein toller Erfolg für unsere Damen, die in dieser Zusammensetzung jeden Gegner schlagen können und von daher jederzeit oben mitspielen können. Schlusswort vom Betreuer „Unfassbar“ (im positiven Sinne)

Zurück

Wir danken unseren Sponsoren und Unterstützern