Tennis-Vize-Weltmeisterin kommt aus Friesland

VILLACH/JEVER/SV – Friesland hat eine Tennis-Vize-Weltmeisterin: Elisabeth van Bömmel vom MTV Jever sicherte sich bei der Individual Tennis-Weltmeisterschaft der Super-Senioren in Villach (österreich) zweite Plätze im Einzel und Mixed in der Altersklasse 75+. In beiden Endspielen unterlag sie der amerikanischen Konkurrenz.
über 1200 Spieler im Alter ab 60 Jahren aus 48 Nationen waren in Aktion. Die älteste Teilnehmerin war eine 92jährige Französin. Elisabeth van Bömmel vom MTV Jever wird aktuell in der Weltrangliste im Einzel an Position eins und im Mixed an Nummer drei geführt. In der Einzelkonkurrenz kämpften 30 Spielerinnen um den Titel. Elisabeth van Bömmel griff erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein und besiegte die Britin Alma Acourt
mit 6:2, 6:1. Im Viertelfinale wurde die Amerikanerin Ria Graham in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4 bezwungen. Die Australierin Nola Collins war im Halbfinale die erwartet starke Gegnerin. Nach ausgeglichenem Verlauf gewann die Marienstädterin den ersten Satz knapp mit 7:5. Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung gewann sie den zweiten Satz mit 6:2.
Im Finale wartete die Amerikanerin Roz King auf die Friesländerin. Diese war im Teamwettbewerb vor einer Woche noch in zwei Sätzen von Elisabeth van Bömmel bezwungen worden. Die Amerikanerin hatte sich aber gezielt auf die Spielweise der MTV-Mannschaftsführerin eingestellt. Sie agierte trickreich mit stark geschnittenen Bällen und vielen Stops. Die Marienstädterin verlor den ersten Satz mit 3:6, sie ließ
sich jedoch nicht abschütteln. Satz zwei ging mit 7:5 an die Marienstädterin. Im dritten Satz bekam Roz King wieder die Oberhand, siegte mit 6:2 und gewann damit den Titel.
Im Mixed-Wettbewerb waren sieben Paare mit Aktiven aus Australien, Großbritannien, Kanada, Russland, Schweiz, Südafrika, USA und Deutschland am Start. Die Jeveranerin spielte mit Silvio Linzbauer vom TC Blau-Weiß Köln. Aufgrund der guten Weltranglistenposition erhielten sie zunächst ein Freilos. Im Semifinale besiegten sie die australische Paarung Joy Rigter/Ron Hambleton mit 6:0, 6:2. Gegner im Finale war die amerikanische Kombination Lyn Tietz/Nick Ourusoff. Die Amerikaner gewannen das Endspiel mit 6:2, 2:6 und 10:3 im Match-Tiebreak und sicherten sich damit die Weltmeisterschaft.

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