Vielspieler Christian Mesler räumt in Sandhorst ab

Christian Mesler ist Kennern der TT-Szene als ambitioniertes Nachwuchstalent im Dress des MTV Jever bekannt – fortan darf der 15-Jährige getrost auch als „König von Sandhorst“ bezeichnet werden. Beim traditionsreichen internationalen Tischtennis-Turnier von Aurich-Sandhorst war Christian Mesler mit Abstand der Erfolgreichste aus einer kleinen, aber feinen Delegation des MTV Jever. Bereits in den Vorjahren hatte Christian einige Titel bei diesem Turnier erringen können, in diesem Jahr aber gelang ihm der ganz große Coup. Der Angriffstspieler trat an den drei Turniertagen in nicht weniger als fünf Turnierklassen an und absolvierte hierbei insgesamt 27 Partien, von denen er stolze 25 gewinnen konnte. Seine Ausbeute ist dementsprechend eindrucksvoll: Er gewann nicht nur die „U 22“-Konkurrenz am Freitagabend und erwartungsgemäß die Jungenklasse am Samstag – am Sonntag belegte er dann den Bronzerang bei den Junioren, bevor er die Herren-B-Klasse (bis 1800 TTR-Punkte) und als Höhepunkt auch noch die offene Klasse für sich entschied! Ein paar Achtungserfolge waren ihm im Vorfeld durchaus zuzutrauen, insbesondere sein Triumphzug durch die offene Herrenkonkurrenz war sensationell. Nacheinander besiegte er den Verbandsligaspie-ler und Ex-MTVer Alexander Janssen (TuS Sande/ 3:0), BOL-Spitzenmann Christian Friesenborg (TTC Wiesmoor/ 3:2) und im Finale den klar favorisierten Verbandsligapieler Tim Ackermann (TuS Lutten/ 3:1), dem er zuvor in den Gruppenspielen noch unterlegen war. Umso beachtlicher mutet diese Leistung an, wenn man bedenkt, welche Anzahl von Spielen er zu diesem Zeitpunkt bereits absolviert hatte. Zugleich wurde der MTVer für seinen enormen Aufwand mit satten 109 TTR-Punkten belohnt. Dahinter treten die Leistungen der anderen Jeveraner fast schon etwas zurück, doch auch Oliver Jür-gens machte auf sich aufmerksam. Er belegte bei den B-Schülern (Jahrgänge 2003 und jünger) einen guten 3. Platz! Den Sieg in der Trostrunde der Jungen konnte Malte Melchers für sich verbuchen, ohne Plazierungen, dafür aber mit wertvoller Wettkampfpraxis blieben die Herrenspieler Tobias Masemann, Eico Rocker, Martin Steinau und Thorsten Hinrichs, die allesamt bei den Herren 1800 mitmischten.

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