„Wir haben 60 Minuten mit 130 Prozent gespielt“

JEVER/GO – Wie es nach dem Abpfiff des Oberliga-Spiels zwischen den Handballern der HG Jever/Schortens und dem SV Grambke-Oslebshausen um die Gemu?tslage auf beiden Seiten bestellt war, verdeutlichten die Reaktionen der Trainer. Wa?hrend HG-Coach Hero Dirks mit seinen Spielern feixte, rauschte sein Gegenu?ber Gerd Anton restlos bedient in die Kabine. „Kein Kommentar“, war za?hneknirschend von ihm zu ho?ren. Stellung bezog dagegen Nils Zittlosen, der trotz seiner zehn Tore die 27:33-Niederlage des SVGO nicht hatte verhindern ko?nnen. „Auch wenn die HG verdient gewonnen hat, wir haben uns selbst geschlagen“, a?rgerte er sich u?ber „zu viele unno?tige Zeitstrafen.“ Fu?r Karsten Hogen (Bild), selbst aktiv bei der HSG Friedeburg/Burhafe und Stammgast bei Heimspielen der HG auf der Tribu?ne, waren ebenfalls die vielen Hinausstellungen entscheidend: Alleine die rote Karte habe Grambke „ungemein geschwa?cht“, befand er. Andre Frank selbst konnte seinen Ausschluss nicht nachvollziehen. „Der Spieler springt in mich rein, was soll ich da machen“, fragte der SVGO-Torwart sich selbst verteidigend, nachdem er Torben Schoster bei einer Abwehraktion im Kreis im Gesicht getroffen hatte. Eine weitere Erkla?rung fu?r den Erfolg der HG, der den Abstiegskampf spannend ha?lt, lieferte Markus Kuhnt, der zum ersten Mal seit seiner Muskelverletzung im Februar fu?r die HG aufgelaufen war. Er sprach von einem „Kampfsieg.
Wir haben 60 Minuten mit 130 Prozent gespielt“.
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