Zurück in die Erfolgsspur
Die Vorzeichen für das anstehende Gastspiel beim TTC Waddens waren denkbar ungünstig. Am Freitagmorgen hat sich Jan-Edo krank gemeldet. Nun musste der Capitano schnellst möglich einen Ersatz finden. Nur 10 min später hatte auch Malte angerufen, dass er am heutigen Abend leider nicht zur Verfügung steht. Die 5te hatte am Abend Ihr Spitzenspiel gegen Ekern und Cedric Meißner hatte schon im Vorfeld gesagt, dass er an diesem Tag nicht Ersatz spielen kann. Zum Glück konnten wir auf Julian zählen, der sofort zugesagt hatte. Am Nachmittag hat sich Jan-Edo wieder zurück ins Team gemeldet. So musste Kevin „Atomschnitt“ Rodwell, der sofort zugesagt hatte, doch nicht mit an die Wersermarsch. Die Eingangsdoppel liefen wie so oft Ihren gewohnten Gang. Andre und Matthias hatten im 5ten ein wenig Pech und konnten leider Ihre zwischenzeitliche Führung nicht ins Ziel bringen. Tobi und Alf hatte gut ins Spiel gefunden und siegten souverän in 3 Sätzen. Jan-Edo und Julian hatten zunächst Probleme mit dem Spiel der Gegner, da Heber seinen Namen nicht gerecht wurde, sonder mit seinem Vorhandtopspinn oft durchgekommen ist. Im vierten sowie im fünften Satz spielten die Beiden aber sicherer und zielstrebiger. Jan-Edo gewohnt kämpferisch und Julian mit der Brechstange hatten kaum noch Mühe den zweiten Zähler für die Bierstadt zu verbuchen. Andre hatte mal wieder mehr mit sich, als mit dem Gegner zu kämpfen und verlor ganz ohne Gegenwehr klar in 3 Sätze. Tobi kam nicht so gut ins Spiel. Erst im vierten und fünften Satz spielte er besser auf. Sogar der Vorhandtop war des Öfteren zu sehen. Jan-Edo hatte den ersten Satz wortwörtlich verschenkt. Das Jan-Edo seinen Ärger in positive Energie umsetzt, ist uns ja allen bekannt. Dieses lies er auch seinen Gegner spüren. Mit sehr viel Herz und gutem Bewegungsspiel kämpfte er Szelinski nieder. Alf war nach der guten Leistung seines Gegners im Doppel gewarnt. Er lies Heber nicht ins Spiel kommen und sorgte mit seinen guten Aufschlägen und einer sicheren Vorhand für ein schnelles Ende. Julian spielte wie gewohnt sicher. Der Gegner konnte meistens nur reagieren, aber nicht agieren. Die Satzergebnisse spiegeln nicht die Überlegenheit, die Julian da bot. Der verlorene Sohn Matthias spielte munter auf und sorgte mit gutem Angriffsspiel für gute Stimmung auf der Gästebank. Der Rückhandtop schlug des Öfteren parallel beim Gegner ein. Nach dem ersten Durchgang lagen wir nun 2-7 vorn. Tobi hatte nahe los sein Angriffspiel gegen Gallasch fortgesetzt. Man konnte sogar 3-4 Topspinnbälle von Ihm in einem Punktwechsel beklatschen. Sogar die Rückhandpeitsche aus der Halbdistanz konnte man bewundern. Andre spiele befreit auf und ließ es sich nicht nehmen, den 2-9 Auswertsieg zu besiegeln. Bei diesem Spiel zeigte Andre mal wieder, wie gut er eigentlich Pingpong spielen kann. Bei einer Cola und Fritten in der gegenüberliegenden Gaststätte wurde noch ausführlich über das Spiel und der TT-Abteilung von Werder Bremen diskutiert.